Die Philosophie hinter dem ...na und! Warum gerade ...na und!?

Herzlich willkommen im

...na und! Eine Einladung zu Gelassenheit und Neugier, den Alltag auszublenden, Ungewohntes kennenzulernen und vor allem ... zu genießen!

Es ist uns ein Anliegen, Euch möglichst viele regionale oder biologische Produkte anzubieten und dabei gängige Marken großer Konzerne durch gute Alternativen von sehr viel unbekannteren Herstellern zu ersetzen. Kaffee, Tee und Kakao sind aus ökologischem Anbau und fairem Handel, wir führen ausschließlich Bio-Weine, die Biere werden in der näheren und etwas weiteren Umgebung gebraut, das jeweilige Gastbier stammt aus kleinen Brauereien des Frankenlandes.

Unsere Küche bietet eine kreative Auswahl an feinen Kleinigkeiten, Bio-Burgern, Salaten und verschiedenen, täglich wechselnden Hauptgerichten. Auch hier verwenden wir überwiegend Zutaten aus der Region, die frisch – ohne Mikrowelle – zubereitet werden. Die Gerichte sind überwiegend vegetarisch, für unsere fleischhaltigen Speisen beziehen wir Produkte von den umliegenden Bio-Bauernhöfen, um Haltungsbedingungen zu kennen und Transportwege kurz zu halten.

Von November bis März bieten wir Ihnen am jeweils ersten Sonntag im Monat ein Frühstücks-Buffet an. Bitte vorher anmelden!

Von Ende September bis Mitte Mai finden monatlich mehrere Konzerte statt, ab und an veranstalten wir eine Kleidertauschbörse. Mehr dazu im " Kalender".

Neben dem ehemaligen Kiosk haben wir eine „(Bücher-)Austausch-Bar“ eingerichtet. Nehmt Euch das Exemplar Eurer Wahl mit nach Hause und ersetzt es durch ein Buch, das Ihr bereits gelesen habt und gern weitergeben möchtet.

Schach-, Backgammon- und Kartenspiele sowie einige Gesellschaftsspiele (z.B. Die Siedler von Catan) liegen an der Theke für Euch bereit, Malutensilien für Eure Kinder findet Ihr in den Schubladen der grünen Tische in der früheren „Wartehalle“, Lesebrillen gibt's an der Theke.

Warum der Name?

Es gibt sicher die unterschiedlichsten Assoziationen zu diesen beiden Wörtchen. Wir wissen nicht, welche Ihr im Kopf habt, erläutern aber gerne den Werdegang in unseren Köpfen.

Der italienische Maler Modigliani, der in Paris gelebt hat und dessen Bilder (in Kopie von Jörg Gießelmann) unsere Wände zieren, beschäftigte sich überwiegend mit der Porträt- und Aktmalerei. Gerade der freizügigen Akte wegen stieß er auf moralische Ablehnung, war ohne ernstzunehmende Aufträge und entsprechend mittellos. Die etablierte Galeristin Berthe Weill nahm sich seiner an und organisierte eine Ausstellung für ihn, um ihn der Öffentlichkeit näher zu bringen. Sie positionierte zwei seiner Akte in ihr Schaufenster - ungünstigerweise direkt gegenüber der lokalen Polizeiwache. So dauerte es nicht lange bis die Insassen derselben auf der Matte standen und sie zwangen, die anstößigen Gemälde zu entfernen oder alternativ die Vernissage zu schließen. Berthe Weill ging widerwillig darauf ein, dachte sich aber möglicherweise: "na und, was stellt Ihr Euch denn so an? Es ist schließlich Kunst und wunderschön!

Das ist unsere Version. Wir wünschen uns, daß sich hier viele unterschiedliche Menschen zusammenfinden und austauschen. Daß Schwarze und Weiße, Schwarze und Grüne, Manager und Arbeitslose (die Liste läßt sich beliebig fortsetzen) gemeinsam über's Leben philosophieren und feststellen: na und, wir haben uns ganz schön viel zu sagen! 

Also  kommt herein! Wir wünschen Euch ein angenehmes Verweilen.